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Prokura
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Prokura (italienisch procura âVollmachtâ, von lateinisch procurare âfĂźr etwas Sorge tragenâ, zu lateinisch pro âfĂźrâ, und lateinisch cura âSorgeâ) ist in Deutschland, Ăsterreich und in der Schweiz bei Unternehmen eine durch einen Kaufmann an Mitarbeiter erteilte umfangreiche geschäftliche Vertretungsmacht. Sie stellt, wie die Handlungsvollmacht, eine gewillkĂźrte Form der Stellvertretung dar und hat den Zweck, dem Handelsverkehr eine sichere Grundlage fĂźr das Vertretungshandeln der kaufmännischen Gehilfen zu bieten.
Contents
⢠Rechtsgrundlagen
⢠Umfang
⢠Arten
⢠Einzelprokura
⢠Filialprokura
⢠Gesamtprokura
⢠Innenverhältnis
⢠Unterschrift
⢠International
⢠Siehe auch
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Rechtsgrundlagen
Die Rechtsgrundlagen der Prokura finden sich im deutschen Handelsrecht in § 48 bis § 53 HGB. Danach ermächtigt sie gemäà § 49 Abs. 1 HGB âzu allen Arten von gerichtlichen und auĂergerichtlichen Geschäften und Rechtshandlungen, die der Betrieb eines Handelsgewerbes mit sich bringtâ. Durch Verwendung des unbestimmten Artikels âeines Handelsgewerbesâ will der Gesetzgeber zum Ausdruck bringen, dass der Prokurist auch branchenĂźbergreifende Geschäfte abschlieĂen darf. Genau dies ist dem Handlungsbevollmächtigten verwehrt, weil die entsprechende Bestimmung in § 54 Abs. 1 HGB die bestimmtere Formulierung âeines derartigen Handelsgewerbesâ verwendet und damit sein Geschäftsfeld auf das Handelsgewerbe beschränkt, in dem er tätig ist. Die Prokura ist ausdrĂźcklich (mĂźndlich oder schriftlich) zu erteilen (§ 48 Abs. 1 HGB) und vom Inhaber des Handelsgewerbes nach § 53 Abs. 1 HGB im Handelsregister einzutragen. Diese Eintragung hat lediglich deklaratorische Wirkung, da bereits die fĂśrmliche Ernennung zum Prokuristen eine handelsrechtliche Prokura konstitutiv begrĂźndet.cite-ref-1[1]
Umfang
Die Vorschrift des § 49 Abs. 1 HGB legt den Umfang der Prokura zwingend fest, sodass der Prokurist in diesem Rahmen rechtsgeschäftlich im Namen und fĂźr Rechnung des Kaufmanns handeln darf und die so abgeschlossenen Geschäfte den Kaufmann verpflichten und berechtigen (§ 164 Abs. 1 BGB).cite-ref-2[2] Selbst wenn die Prokura im Innenverhältnis zwischen Kaufmann und Prokurist enger ausgestaltet wird, als es der gesetzliche Rahmen vorsieht, kann der Prokurist im AuĂenverhältnis den Umfang seiner handelsrechtlichen Prokura voll ausschĂśpfen, denn § 50 HGB erklärt alle Beschränkungen dieser Prokura fĂźr unwirksam.cite-ref-3[3] Die Geschäftspartner des Prokuristen dĂźrfen ohne Weiteres auf den gesetzlich vorgesehenen Umfang der Prokura vertrauen und brauchen nicht das Risiko einer eventuell fehlenden Vertretungsmacht zu fĂźrchten.cite-ref-4[4]
Nicht nur alle typischen und gewĂśhnlichen Geschäfte werden von einer Prokura erfasst, sondern alle Geschäfte, die sich auch nur mittelbar auf irgendein Handelsgewerbe beziehen, also mit ihm zumindest noch in einem entfernten, lockeren Zusammenhang stehen.cite-ref-5[5] Das Vorliegen eines Handelsgeschäfts wird nach § 344 HGB vermutet.cite-ref-6[6] Diese weitreichende Vollmacht versetzt den Prokuristen in die Lage, rechtswirksam Geschäfte vorzunehmen, die weit auĂerhalb des Tätigkeitsbereichs seines Unternehmens liegen. Erst recht umfasst die Prokura alle betrieblichen Funktionen (Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Versicherung oder Finanzierungcite-ref-7[7]). Auch organisatorische oder arbeitsrechtliche Handlungen sind im Rahmen einer Prokura statthaft.
Ausgenommen von der Prokura sind sogenannte Grundlagen- und Prinzipalgeschäfte. Grundlagengeschäfte umfassen alle Handlungen, die das Handelsgeschäft als solches betreffen. Dazu zählen insbesondere die Belastung und VeräuĂerung von GrundstĂźcken und grundstĂźcksgleichen Rechten (§ 49 Abs. 2 HGB), sofern der Prokurist hierzu nicht ausdrĂźcklich ermächtigt wird, aber auch die VeräuĂerung des Unternehmens, die Aufnahme neuer Gesellschafter, der Antrag auf Insolvenz, die Ănderung der Rechtsform oder die Abänderung des Unternehmenszwecks. Prinzipalgeschäfte sind originäre Geschäfte des Kaufmanns, z. B. die Erstellung von Handelsbilanzen (§ 245 HGB), Anmeldungen zum Handelsregister, die nur der Kaufmann wirksam vornehmen kann (§ 29, § 31 HGB) oder die Erteilung der Prokura selbst (§ 48 Abs. 1 HGB). Dies macht eine sog. Unterprokura unzulässig.
Der Prokurist unterliegt, wie auch ein GeschäftsfĂźhrer, den Verboten des Selbstkontrahierens und der Mehrvertretung nach § 181 BGB, von beiden (in § 181 BGB enthaltenen) Verboten kann der Prokurist jedoch befreit werden (wie auch der GeschäftsfĂźhrer), was zur Eintragung in das Handelsregister anzumelden ist (siehe Insichgeschäft). Da die Prokura keine Untervollmacht des GeschäftsfĂźhrers darstellt, kann der Prokurist selber von den Verboten des § 181 BGB befreit sein â auch wenn der GeschäftsfĂźhrer selber diese Befreiung nicht hat.
FĂźhrt der Prokurist Geschäfte aus, welche durch seine Vollmacht nicht gedeckt sind, handelt er als Vertreter ohne Vertretungsmacht nach §§ 177 ff. BGB. Im AuĂenverhältnis haftet jedoch immer die durch den Prokuristen vertretene Gesellschaft, im Innenverhältnis kann der Prokurist von der Gesellschaft in Haftung genommen werden. Zu berĂźcksichtigen ist die mehrfache Bestätigung durch die Rechtsprechung, dass der fremde Dritte jederzeit den gesetzlichen Umfang der entsprechenden Prokura annehmen darf.
Beispiel
Ein Prokurist erhält die âEinzelprokuraâ fĂźr eine GmbH.
Im Innenverhältnis wird dem Prokuristen aber untersagt, Wirtschaftsgßter ßber EUR 1.000,- fßr die GmbH zu erwerben.
Der Prokurist tut dies trotzdem und bestellt einen Computer im Namen der GmbH fĂźr EUR 2.000,-.
Die GmbH ist dem Lieferanten gegenĂźber zur Zahlung verpflichtet. Sie wĂźrde auch im Falle eines Prozesses dahingehend verurteilt werden.
Der Prokurist haftet nun jedoch im Innenverhältnis der GmbH gegenßber mit EUR 2.000,-.
Arten
Einzelprokura
Einzelprokura ist die einer einzelnen Person erteilte Vollmacht, wodurch sie allein vertretungsberechtigt handeln kann. Diese Prokura hat einen umfassenden Charakter.
Filialprokura
Bei der Filialprokura ist die Prokura auf eine Filiale oder Niederlassung eines Unternehmens beschränkt (§ 50 Abs. 3 HGB). Eine Prokura, die sich auf alle Niederlassungen eines Kaufmanns erstreckt, bezeichnet man als Generalprokura. Die Firmen der Zweigniederlassungen mĂźssen sich durch einen Zusatz unterscheiden, etwa âFiliale Grenzach-Wyhlenâ.
Gesamtprokura
Bei der echten Gesamtprokura (Kollektivprokura) sind nur zwei oder mehrere Prokuristen zum gemeinschaftlichen Handeln befugt (§ 48 Abs. 2 HGB; siehe Gesamtvertretung). Die Prokuristen mĂźssen gemeinschaftlich handeln und unterschreiben regelmäĂig gemeinsam.
Vertretungsmacht des Prokuristen
Ein Prokurist darf insbesondere
⢠den gesamten Geschäftsverkehr fßhren,
⢠Wechsel querschreiben,
⢠Prozesse fßhren,
⢠Verbindlichkeiten eingehen,
⢠Vergleiche schlieĂen,
⢠Handlungsvollmachten erteilen, die einen geringeren Umfang als die Prokura aufweisen,cite-ref-8[8]
⢠Grundstßcke und grundstßcksgleiche Rechte erwerben, vermieten und verpachten.
Sofern er zur selbständigen Einstellung oder Entlassung von Arbeitnehmern berechtigt ist, gilt fßr ihn selbst das Kßndigungsschutzgesetz nur eingeschränkt (grundlose Beendigung gegen Abfindung, § 14 Abs. 2, § 9 Abs. 1 S. 2 KSchG).
Grenzen der Vertretungsmacht des Prokuristen
Der Prokurist darf hingegen keine hÜchstpersÜnlichen Geschäfte (auch Grundlagengeschäfte oder Prinzipalgeschäfte genannt) des Betriebsinhabers ausfßhren, die kraft Gesetzes dem Kaufmann vorbehalten sind. Dazu gehÜren insbesondere
⢠Geschäfte, die darauf ausgerichtet sind, den Betrieb einzustellen (Betriebsstilllegung),
⢠Bilanzen unterzeichnen,
⢠Prokura erteilen und widerrufen,
⢠Handelsregistereintragungen beantragen,
⢠Ănderungen am Gesellschaftsvertrag vornehmen,
⢠Gesellschafter aufnehmen,
⢠Eide fßr den Kaufmann leisten,
⢠Insolvenz beantragen,
⢠Steuererklärungen fßr den Kaufmann unterzeichnen,cite-ref-9[9]
⢠GrundstĂźcke veräuĂern oder belasten, es sei denn, dies wäre dem Prokuristen gesondert gestattet, § 49 Abs. 2 HGB.
Unbeschränkbarkeit der Prokura nach auĂen
Innenverhältnis
Im Verhältnis zwischen Kaufmann und Prokuristen ist eine Beschränkung der Prokura dem Umfang nach, zum Beispiel durch Dienst- oder Arbeitsvertrag des Prokuristen, mÜglich.
AuĂenverhältnis
Beschränkungen im Innenverhältnis sind gegenßber Dritten absolut unwirksam (§ 50 Abs. 1 und 2 HGB), daher sind auch die vom Prokuristen ohne Vertretungsbefugnis abgeschlossenen Geschäfte fßr den Kaufmann verbindlich, sofern nicht der Geschäftsgegner positive Kenntnis von dem Fehlen der Vertretungsbefugnis hatte (siehe auch Abschnitt ßber den Missbrauch). Der Prokurist ist dem Kaufmann dann aber zum Schadensersatz verpflichtet.
Missbrauchsfälle, bei denen der Kaufmann nicht verpflichtet wird
Bei einem Missbrauch der Prokura sind die Grundsätze ßber den Missbrauch der Vertretungsmacht teilweise anwendbar. Folgende Konstellationen sind denkbar:
⢠Kollusion: der Prokurist handelt einverständlich mit dem Geschäftspartner, um den Vertretenen zu schädigen. In diesem Fall ist das zugrunde liegende Rechtsgeschäft wegen Sittenwidrigkeit gemäà § 138 BGB nichtig.
⢠Der Prokurist ßberschreitet seine internen Befugnisse, und dem Geschäftspartner ist dieser Umstand bekannt. Hier schadet die Evidenz, d. h. die Offensichtlichkeit des Fehlens der Vertretungsmacht, dem Rechtsgeschäft in jedem Fall, nach einer anderen Auffassung schon grob fahrlässige Unkenntnis. Die Rechtsfolgen sind umstritten: Nach einer Meinung steht dem Vertretenen die Einrede der unzulässigen Rechtsausßbung nach § 242 BGB zu, nach einer anderen Meinung finden die Regeln ßber den Vertreter ohne Vertretungsmacht nach §§ 177 ff. BGB analog Anwendung.
Des Weiteren sind Fälle denkbar, in denen die Prokura weder gemäà § 53 HGB in das Handelsregister eingetragen wurde noch das ErlÜschen der Prokura durch LÜschung Eingang in das Handelsregister gefunden hat, die so genannte sekundäre Unrichtigkeit des Handelsregisters. Hier ist umstritten, ob das Rechtsgeschäft, das ein Vertreter nach dem ErlÜschen dieser Prokura vorgenommen hat, trotzdem gegen den Vertretenen wirkt, also ob § 15 Absatz 1 HGB anwendbar ist. Bejaht man die Anwendbarkeit, gilt das Obige auch in diesem Fall.
Siehe auch
:
Rosinentheorie
ErlĂśschen der Prokura
Die Prokura erlischt bei:
⢠Wechsel des Geschäftsinhabers (Betriebsßbergang),
⢠Insolvenz,
⢠Widerruf der Prokura,
⢠Beendigung des Arbeitsverhältnisses des Prokuristen,
⢠Einstellung des Gewerbebetriebes oder InsolvenzerÜffnung,
⢠nachträgliche Geschäftsunfähigkeit des Prokuristen,
⢠VeräuĂerung des Handelsgeschäftes,
⢠Tod des Prokuristen.
Hingegen erlischt die Prokura nicht beim Tod des Geschäftsinhabers (§ 52 Abs. 3 HGB). Hier wirkt sich die rechtsgeschäftliche Vollmacht aus, zu denen die Prokura gehÜrt. Der Tod des Vollmachtgebers ändert nichts an rechtswirksam erteilten Vollmachten.
Erfolgt nach Widerruf der Prokura keine LÜschung im Handelsregister, kÜnnen sich Dritte in gutem Glauben auf das Fortbestehen der Prokura berufen (§ 15 Abs. 1 HGB).
Die Prokura ist nicht auf Dritte Ăźbertragbar.
Unterschrift
Das AusĂźben der Vollmacht wird durch HinzufĂźgen eines Hinweises auf die Prokura zum Namen des Kaufmanns (der Firma) und zum Namen des Prokuristen kenntlich gemacht (§ 51 HGB). Der Zusatz wird Ăźblicherweise mit ppa. (lat. per procura autoritate,cite-ref-10[10] âin Vollmachtâ)cite-ref-11[11] abgekĂźrzt.
International
In Ăsterreich erstreckt sich die Prokura nach § 49 UGB auf alle Arten von gerichtlichen und auĂergerichtlichen Geschäften und Rechtshandlungen, die der Betrieb eines Unternehmens mit sich bringt; eine Beschränkung des Umfanges der Prokura ist Dritten gegenĂźber unwirksam (§ 50 UGB). Eintragung und LĂśschung der Prokura mĂźssen ins Firmenbuch eingetragen werden. Bei der Eintragung ist eine Musterunterschrift (Musterzeichnung) zu hinterlegen.cite-ref-12[12]
Die Rechtsfigur des Prokuristen ist im Common Law unbekannt, demzufolge gibt es auch keine adäquate Ăbersetzung. Den Prokuristen als âprocurerâ zu Ăźbersetzen, ruft falsche Freunde auf den Plan, denn das ist im Englischen der Zuhälter. âProcurationâ bedeutet im allgemeinen âStellvertretungâ, im wirtschaftsrechtlichen Sinn auch âProkura, Vollmachtâ. Der Prokurist (englisch general agent) hat die Vertretungsmacht (englisch general agency), den Geschäftsinhaber in allen Angelegenheiten eines bestimmten Geschäfts oder einer bestimmten Geschäftsnatur zu vertreten.cite-ref-13[13]
Siehe auch
⢠Stellvertretung
⢠Generalvollmacht
⢠Rosinentheorie Entscheidung des BGH bzgl. Eintragung und LÜschung der Prokura im Handelsregister
Wiktionary: Prokura
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Weblinks
Einzelnachweise
cite-note-11. â Hartmut Oetker: Handelsgesetzbuch. 2006, S. 121 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-22. â Hartmut Oetker, Handelsgesetzbuch, 2006, S. 116.
cite-note-33. â Claus-Wilhelm Canaris, Hermann Staub, Wolfgang Schilling, Peter Ulmer, Detlev Joost: Handelsgesetzbuch. GroĂkommentar. Band 3, Teil 1, 1995, S. 369.
cite-note-44. â Hartmut Oetker: Handelsgesetzbuch, 2006, S. 117.
cite-note-55. â BGHZ 63, 32, 35
cite-note-66. â Claus-Wilhelm Canaris, Hermann Staub, Wolfgang Schilling, Peter Ulmer, Detlev Joost: Handelsgesetzbuch. GroĂkommentar. Band 3, Teil 1, S. 370.
cite-note-77. â hier alle Rechtsgeschäfte im Bankwesen von der KontoerĂśffnung Ăźber die KontoverfĂźgung, Ăberziehungen, Kreditaufnahmen sowie die Unterzeichnung von Kreditverträgen oder die Bestellung von Kreditsicherheiten
cite-note-88. â Hartmut Oetker, Handelsgesetzbuch, 2006, S. 124 ff.
cite-note-99. â Hartmut Oetker, Handelsgesetzbuch, 2006, S. 124.
cite-note-1010. â Daniel Graewe: Wirtschaftsrecht: Lehrbuch fĂźr Master-Studiengänge. Springer-Verlag, 2019, ISBN 978-3-658-23080-7 (google.de [abgerufen am 17. März 2025]).
cite-note-1111. â Alfred Schirmer, WĂśrterbuch der deutschen Kaufmannssprache auf geschichtlichen Grundlagen (âŚ), Strassburg 1911, 149 s. v. Prokura.
cite-note-1212. â Prokura. In: wko.at. Abgerufen am 4. Dezember 2018 (deutsch).
cite-note-1313. â Otto Sandrock/Julius von Gierke, Allgemeine Grundlagen: Der Kaufmann und sein Unternehmen, Band 1, 1975, S. 50